• sl1

    Energie muss man ganzheitlich denken

  • Sl2

    „An Optionen ist gut, dass man sie hat“ (Gerhard Schröder)

  • SL3

    Ohne verlässliche Rahmenbedingungen keine Investitionen

  • SL4

    Die Naturgesetze entziehen sich der politischen Entscheidung

  • SL5

    Energiewende ist nicht zum Nulltarif zu haben

  • SL6

    Dauerhafte Subventionen führen zur unternehmerischen Hirnerweichung

Fracking ist verantwortbar und notwendig

Alle geologischen Dienste der Bundesländer und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sehen beim Fracking keine unlösbaren Probleme. Die Erdgasindustrie in Deutschland ist darauf angewiesen, die schwerer zugänglichen Vorräte dadurch aufzuschließen, dass Sandkörner mit hohem Wasserdruck kleinste Risse im Gestein verursachen, aus denen das Erdgas abgesogen werden kann. Die Frack-Fluide, also Chemikalien, die dafür sorgen, dass der Sand überhaupt ins Gestein flutscht oder das Bohrgestänge und die Rohrleitungen keimfrei halten, liegen auch ohne Verdünnung heute unterhalb der Wassergefährdungsklasse 1. Erdbeben im eigentlichen Sinne können nicht entstehen, allenfalls geringe Vibrationen. Selbstverständlich hat Trinkwasserschutz Vorrang zu haben, deswegen wird im Einzugsbereich von Trinkwassergewinnungsanlagen natürlich nicht gefrackt. Dann stellt sich nur noch die Frage: Brauchen wir dieses Erdgas in absehbarer Zeit überhaupt? Derzeit werden 12 Prozent des deutschen Erdgasverbrauchs in eigenen Lagerstätten gefördert. Dieser Anteil sinkt dramatisch. Erdgas ist der fossile Energieträger, der am wenigsten Treibhausgase erzeugt und wird noch sehr lange gebraucht werden. Deswegen ist es vernünftig, unter möglichst hohen Sicherheits- und Umweltstandards dieses Erdgas auch zu gewinnen. Wie viel Erdgas es überhaupt ist, das wirtschaftlich gewonnen werden kann, wird man erst nach weiteren Explorationen wissen. Deswegen müssen Probebohrungen durchgeführt werden. Unter strengster wissenschaftlicher Aufsicht sollen Demonstrationsvorhaben durchgeführt werden. Eines im Schiefergas, wo man Fracken muss. Und eines im Flözgas, wo überhaupt noch nicht feststeht, dass Fracking benötigt wird. Das Unternehmen Hamm-Gas (unter Beteiligung der Stadtwerke Hamm) jedenfalls geht davon aus, dass in Kohleflözen nicht gefrackt werden muss.

Reinhard Schultz, Inhaber

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