• sl1

    Energie muss man ganzheitlich denken

  • Sl2

    „An Optionen ist gut, dass man sie hat“ (Gerhard Schröder)

  • SL3

    Ohne verlässliche Rahmenbedingungen keine Investitionen

  • SL4

    Die Naturgesetze entziehen sich der politischen Entscheidung

  • SL5

    Energiewende ist nicht zum Nulltarif zu haben

  • SL6

    Dauerhafte Subventionen führen zur unternehmerischen Hirnerweichung

Aktuelle Kommentare

SPC engagiert für landwirtschaftliche Kreislaufwirtschaft

Berlin. Das Beratungs- und Forschungsunternehmen Schultz projekt consult engagiert sich in einem hochkarätigen Forschungskonsortium für eine rückstandsfreie, ethisch fundierte nachhaltige Landwirtschaft mit Partnerschaften zwischen Landwirt und Industrie auf Augenhöhe. Ziel ist eine Kreislaufwirtschaft, die aus Rückständen der Tierhaltung hochwertige Düngemittel und Rohstoffe für Futtermittel gewinnt, sowie Energie für den eigenen Prozess und Verkauf an Dritte. Zunächst sollen die wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Grundlagen geschaffen werden, die in der Aufstellung einer prototypischen Anlagenkonfiguration, möglichst in einer durch Überdüngung gekennzeichneten Region in Deutschland mündet. Die Erfahrungen sollen an die Verhältnisse in anderen Ländern angepasst werden und zu weltweiten Circular Farming-Partnerschaften führen. Über die Eigenerzeugung von hochwertigen Futtermitteln soll der Import von Soja begrenzt werden, wodurch in den Erzeugerländern wiederum Raum für die Erzeugung eigener Lebensmittel entsteht. Die Futtermittel sollen so strukturiert sein, dass auch die spezifische Menge an Nährstoffen in Gülle und Mist reduziert wird. Die Düngemittel, die aus Feststoffen und aus der Flüssigphase der Gülle gewonnen werden, reduzieren den Bedarf an mit bergbaulichen Methoden gewonnenem Phosphat. Der Wasserüberschuss aus diesen Prozessen soll bedenkenlos in den nächsten Vorfluter eingeleitet werden können.
Schultz projekt consult hat selbst eine mögliche Anlagenkonfiguration entwickelt und bringt diese mit ein. Im Forschungsprozess ist SPC verantwortlich für die Wirtschaftlichkeit und für neue Geschäftsmodelle in der Landwirtschaft. Das Forschungskonsortium hat sich im Wettbewerb des Bundesministeriums für Forschung und Wissenschaft qualifiziert und erarbeitet derzeit ein zunächst fünfjähriges Forschungsprogramm.

Weitere wichtige Informationen hier:

Energiewendeziele überwiegend nicht erreichbar

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie hat den 5.Monitoringbericht zur Eneriewende (Stand 2015) vorgestellt, die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission hat dazuStellung genommen. Erfreulich ist die faktenbasierte Darstelung aller Maßnahmen und der sektoralen Zielerfüllung. Wie im Vorjahr ist das Ziel Ausbau Erneuerbarer Energie bei weitem übererfüllt, im Brereich Energieeffizienz, Wärmemarkt und Mobilität ist man weit davon entfernst. Während die Bundesregierung sich optimistisch zeigt, letztendlich die gesetzten Ziele bis 2020 und darüber hinaus noch zu erreichen, ist das Expertengremium mehr als sekptisch. Es hät die Zielerfüllung in den meisten Sektoren für unwahrscheinlich oder sogar ausgeschlossen. Es fehlt ein durchschlagendes ökonomisches Instrument, dass als Hbel in allen Sektoren greift. Zum Beispiel eine Besteuerung von CO2 an der Quelle. Das wird die Herausforderung des Jahres 2017 werden.

Der Monitoringbericht und die Stellungnahme der Experten steht hier zum Download bereit.

EEG-Novelle 2016 verabschiedet

Der Deutsche Bundestag hat die EEG-Novelle 2016 verabschiedet.

Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD nahm das Gremium den von den Koalitionsfraktionen gemeinsam eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Einführung von Ausschreibungen für Strom aus erneuerbaren Energien und zu weiteren Änderungen des Rechts der erneuerbaren Energien (BT-Drs. 18/8860 - PDF, 3,3 MB) an. Der von der Bundesregierung eingebrachte gleichlautende Entwurf (BT-Drs. 18/8832 - PDF) wurde für erledigt erklärt.

Die Koalitionsfraktionen hatten zuvor zahlreiche Änderungen an dem Entwurf vorgenommen. Wegen der ihrer Ansicht nach zu kurzfristigen Vorlage des Änderungspakets lehnten die Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen eine Teilnahme an der Abstimmung und der Abstimmung über den Änderungsantrag der Koalition ab. Mehrere von der Opposition vorgelegte Änderungsanträge und Entschließungsanträge wurden von der Koalitionsmehrheit abgelehnt.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass der Wettbewerb bei der Förderung der erneuerbaren Energien in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen soll. Daher soll der Bau neuer Windkraft-, Photovoltaik- und Biomasseanlagen ausgeschrieben werden, damit "die Zahlungen, die die erneuerbaren Energien für den Betrieb ihrer Anlagen benötigen, wettbewerblich ermittelt werden" können, heißt es in dem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD. Der Ausbaukorridor für die erneuerbaren Energien solle eingehalten werden.

Ein Sprecher der CDU/CSU-Fraktion erklärte, das EEG habe die erneuerbaren Energien nach vorne gebracht, aber mit der Festförderung sei das System zu einem "Selbstbedienungsladen" geworden. Mit der EEG-Novelle 2016 nehme die Koalition eine wichtige Weichenstellung vor. Jetzt werde eine präzise Mengensteuerung durch Ausschreibungen im Wettbewerb möglich.

Für die SPD-Fraktion wurde mit der EEG-Novelle eine Antwort auf die Problemlage gefunden, die durch den Netzausbau begründet sei. Für die Sicherung der Akteursvielfalt habe man eine vernünftige Regelung gefunden, die durch die Änderungen der Koalitionsfraktionen am ursprünglichen Entwurf noch verbessert werde. So würden die Möglichkeiten von Kommunen und von Bürgerenergiegesellschaften zur Beteiligung an Energieprojekten verbessert. Auch Mieterstrommodelle in urbanen Zentren würden jetzt möglich werden.

Die Oppositionsfraktion Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen lehnten die EEG-Novelle 2016 und die vorgesehenen Ausschreibungen ab und kritisierten die späte Vorlage des Änderungsantrages. Es sei eine "absolute Missachtung der Opposition", einen Änderungsantrag mit 412 Seiten eine Stunde vor Sitzungsbeginn vorzulegen, kritisierte eine Sprecherin der Linksfraktion. Der Wechsel zu den Ausschreibungen sei der falsche Weg. Die Klimaschutzziele würden nicht erreicht.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wies darauf hin, schon bei der EEG-Novelle 2014 sei ähnlich hektisch verfahren worden. Die Folge seien drei Korrekturgesetze gewesen, mit denen handwerkliche Mängel am Gesetz hätten beseitigt werden müssen. Die Fraktion kritisierte die Ausschreibungsregelung. Die Ausbauziele würden damit nicht mehr erreicht. Der Entwurf sehe vor, dass Anlagen, die einen Zuschlag erhalten, aber nicht gebaut werden würden, im Folgejahr nicht erneut ausgeschrieben werden müssten. Das sei falsch und werde dazu führen, dass die Ausbauziele nicht mehr erreicht werden könnten. Die Fraktion kritisierte auch die per Änderung vorgenommen Veränderungen an der besonderen Ausgleichsregelung, die energieintensiven Industrieunternehmen zu Gute kommen würde. Ein Sprecher der Fraktion sagte, die eingefügte Verordnungsermächtigung für Mieterstrommodelle werde wahrscheinlich nichts bringen, da die Bundesregierung wie schon bei ähnlichen Ermächtigungen keine Verordnung vorlegen werde.

 

 
 

Zum griechischen Referendum: Für einen Europäischen Bundesstaat mit Zentralkompetenzen in der Struktur und Finanzpolitik

Man kann das Referendum bewerten wie man will. Aber eine lebendige Gesellschaft wie die griechische lässt sich nicht von europäischen Institutionen und dem IWF diktieren, wie sie leben soll, was angemessener Wohlstand ist, wie hoch Renten sein dürfen. Es ist falsch; die griechische Regierung, die gerade einmal fünf Monate im Amt ist, trägt nicht die Verantwortung für den Zustand der Wirtschaft, der Banken und der Staatsfinanzen. Die politischen Clans der Papandreou und Karamanlis haben Griechenland an die Wand gefahren, Korruption gepflegt, Versorgung der eigenen Klientel mit Jobs im Staatsapparat, haben Großkapitalisten, wie die Reeder von Steuerzahlungen befreit, und zugleich europäische Agrarmittel abgezockt, damit Wohlhabende mit Strohmannverträgen auf Bauernhöfen schöne Wohnhäuser bauen konnten. Die Verdienste von Papandreou d.Ä. bei der Überwindung der Militärdiktatur in den sechziger und siebziger Jahren sind unvergessen, ebenso wie die Verbindungen der Karamanlis zu derselben Diktatur. Eine Diktatur, die NATO-Mitglied war und von Deutschland unterstützt wurde. Nur aus heutiger Sicht ist dieses dynastische System über ein halbes Jahrhundert absolut pervertiert, Europa muss helfen. Die beste Hilfe wäre es, wenn die EU ein Bundesstaat würde, nationale Kompetenzen in zentralen Fragen abgebaut und eine gemeinsame Struktur- und Finanzpolitik möglich würde. Die Politik in Europa muss entscheiden und nicht das internationale Bankensystem. Die nächsten Tage werden für die Griechen hart. Aber das Abstimmungsergebnis hat unter dem Strich uns Europäern insgesamt einen großen Dienst erwiesen.

Es gibt Alternativen zu Baakes Klimabeitrag

Wenn es darum geht, die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen und bis 20120 weitere 22 Mio.to CO2 einzusparen, dann gäbe es viele Wege das zu erreichen. Entweder werden die Verschmutzungsrechte in Europa aufgekauft, die hierfür erforderlichen Kosten in Höhe von 100 Mio. Euro jährlich über alle Betriebe, die am Treibhausgashandel teilnehmen müssen, verteilt und die Zertifikate dann vernichtet. Dabei müsste die Industrie mitspielen. Oder aber Kraft-Wärme-Kopplung wird massiv ausgebaut. Würden die ursprünglichen KWK-Ziele erreicht, würden jährlich knapp 30 Mio. Tonnen CO2 eingespart. Oder die Politik kümmert sich endlich um den Wärmemarkt und bezieht alle Bestandsgebäude in das Erneuerbare-Energie-Wärme-Gesetz ein und würde die Umstellung der Heizung bis 2020 massiv fördern und danach den Austausch alter Anlagen zur Pflicht machen, würden ebenfalls riesige CO2-Mengen eingespart. Würde die Bundesregierung Erdgas- und Biogas-Mobilität durch massiven Ausbau des Tankstellennetzes und die Verlängerung der Steuerbegünstigung für Erdgas als Kraftstoff eine echte Chance geben, würden bis 2020 mindestens 10 Mio. to CO2 zusätzlich eingespart.

Die Vorschläge von Staatssekretär Baake mit der Klimaabgabe für ältere Kraftwerke verschiebt die Kostenstruktur der Stromerzeugung so sehr zu Lasten der Braunkohle, dass 40 Prozent der Kraftwerksblöcke stillgelegt werden müssten. Das würde dem Klima aber auch nicht weiterhelfen, weil dann der billigste Strom aus Braunkohlekräftewerken und Atomkraftwerken der Nachbarländer importiert würde. Deswegen protestieren Gewerkschaften, Industrie und viele Landesregierungen zu recht

News

Starke Optionen für die ökologische Umbau der Industrien

SPC arbeitet intensiv an der Bepreisung von CO ohne die energieintensiven Industrien zu gefährden. Die Stiftung Arbeit und Umwelt der IGBCE hat gemeinsam mit Agora Energiewende eine sehr differenzierte Diskussionsveranstaltung durchgeführt, bei der Wasserstoff aus verschiedenste Quelle, aber auch CCU (die Nutzung abgeschiedenen Kohlenstoffs) eine große Rolle spielten. Allerdings wiesen alle Diskussionsteilnehmer darauf hin, dass die energiepolitischen Rahmenbedingungen vollständig geändert werden müssen. Wir dokumentieren diese Veranstaltung gerne.

Schauen Sie das LIVE Video: https://youtu.be/hfUnb4IRNPI

Revolutionierung des Wärmemarktes in Berlin

Fallstudie zu Systemintegration und Sektorenkopplung

Das Beratungsunternehmen Schultz projekt consult hat am Beispiel der Metropole Berlin wohnbezirksscharf ein Leitbild für den Wärmemarkt der Jahre 2030 und 2050 erstellt, welches helfen soll, klima- und kosteneffizient Bürger und Wirtschaft mit Wärme und Strom zu versorgen. Systemintegration und Sektorenkopplung sind die wichtigsten Instrumente zur Zielerreichung. Dazu gehört auch die vollständige Durchlässigkeit der vorhandenen und künftigen Wärmenetze als regulierte von der Wärmeerzeugung unabhängige Infrastruktur. Den vollständigen Artikel, der im emw (energate) erscheint finden Sie hier

Unbundling bei Fernwärme möglich

Eine Trennung von Netz und Betrieb ist auch im Fernwärmesektor möglich. Zu dieser Einschätzung kommt Schultz project consult in einer Studie zur „Revolutionierung lokaler Wärmemärkte durch Systemintegration und Sektorkopplung“. Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Reinhard Schultz, dem die Beratungsgesellschaft gehört, sagte gegenüber energate, er sei mit einem Bundesland konkret im Gespräch zur Umsetzung des Konzeptes. Ein solches Unbundling, so die Einschätzung von Schultz, könnte mit einer Gesetzgebung auf Landesebene umgesetzt werden. Dazu werde kein Bundesgesetz benötigt. Auch organisatorisch technisch sei dies umsetzbar.  Mehr lesen

 

Energiesicherheit - neu definieren

Der Vorsitzende des EnergieDialog 2050 e.V. Reinhard Schultz konnte zum ersten energiepolitischen Frühstück am 17. Januar im neuen Jahr 2019 Gerhard Schröder Bundeskanzler a.D. als Referenten begrüßen.

Vor einem interessierten Publikum mit über 160 Teilnehmern aus Politik, Regierungsstellen, Wirtschaft und Industrie- und Gewerkschaftsverbänden hielt der Altbundeskanzler in Begleitung seiner südkoreanischen Frau Schröder-Kim einen höchst aktuellen Vortrag zum Thema "Energiesicherheit - neu definieren". Eines wurde sofort klar: Schröder hat klare Koordinaten und einen funktionieren Kompass.

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SPC veröffentlicht CO2-Steuermodell in ZfK

Der Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft Schultz  projekt consult hat das vom Unternehmen entwickelte CO2-Steuermodell in seinen Grundzügen in der Zeitschrift für Komunalwirtschat ZfK veröffentlicht. Der Artikel steht hier um Download bereit. Zusätzliche Detailinformation in der Online-Ausgabe der ZfK.

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